Schmerztherapie

Schmerz hat viele Ursachen aber auch viele Behandlungsoptionen. Schmerz ist eine eigenständige Erkrankung und verliert bei Schmerzkranken Menschen häufig die zunächst „ gesunde Warnfunktion“ – wir ziehen die Hand von der heissen Herdplatte weil es weh tut.
Ein Leben trotz Schmerz zu ermöglichen das es wert ist gelebt zu werden ist das Ziel multimodaler Schmerztherapie. Verschiedene Therapieverfahren sollen helfen die Lebensqualität zu steigern und die oft gemeinsam mit Schmerzen auftretenden Symtome wie Depression und Angst paralell zu behandeln.
Untersuchungen zeigen dass ein multimodales Konzept welches die körperlichen und seelischen Aspekte des Schmerzes adressiert sinnvoll ist.
So ist neben der Pharmakotherapie und des kontinuierlichen Monitorierens der Symtomatik mittels Schmerztagebuch oft sinnvoll nicht medikamentöse Therapieverfahren zu kombinieren.

Schmerzdokumentation
Für eine qualifizierte algesiologische ärztliche Tätigkeit ist es unabdingbar dass Schmerz mit standartisierten Instrumenten gemessen wird.
Im Regionalen Schmerzzentrum Essen nutzen wir den Deutschen Schmerzfragebogen der DSG und das entsprechende Tagebuch.

Klinische Studien
In den vergangenen Jahren ist es durch die Entwicklung neuer Schmerzmedikamente, zum Beispiel der Triptane, zu einer dramatischen Verbesserung der Lebenssituation von Betroffenen gekommen.
Nach umfangreichen Sicherungsprüfungen und Vorstudien werden Medikamente in verschiedenen Phasen geprüft.
Frau Dr. Gendolla verfügt durch ihre langjährige Tätigkeit an der neurologischen Universitätsklinik Essen über eine grosse Erfahrung auf diesem Gebiet und hat an zahlreichen nationalen und internationalen Studien mitgearbeitet.
So werden auch im Jahr 2013 am neuen Standort klinische Studien durchgeführt.
Wir werden hier an dieser Stelle auf Möglichkeiten zur Teilnahme aufmerksam machen.