3. November 2020
von Praxisteam
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Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen


Liebe Patientinnen und Patienten,

nein, Sie müssen keine besondere Anstrengungen unternehmen, weder über Zäune klettern noch unter ihnen hindurch schlüpfen:
Wir bleiben weiterhin für Sie da, die Praxis ist geöffnet und auf 750 Quadratmetern garantieren wir Ihnen den notwendigen Abstand zu anderen Patienten und zu uns.
Sollten Sie den Wunsch haben, Ihren Termin in einen Videotermin umzuwandeln, schreiben Sie uns bitte eine Email.
Bitte beachten Sie, dass wir Videosprechstunden nur für uns bekannte Patienten anbieten können.
Sollten Sie Ihren Termin nicht wahrnehmen wollen, benachrichtigen Sie uns bitte ebenfalls per Email (info@praxis-gendolla.de). Wir haben dann die Möglichkeit freie Termine weiter zu vergeben.

Was außerdem erwähnt werden möchte:
Wir alle in der Praxis sind überwältigt von Ihren Karten und Keksen, Ihren Geschenken, Ihren guten Wünschen. Sie wissen, das ist nicht nötig, doch unter uns, es freut jeden hier in unserer Praxis.

Herzliche Grüße,
herzlichen Dank
und machen Sie das Beste aus dieser Zeit

Ihre

Dr. Astrid Gendolla

6. September 2021
von Praxisteam
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DMKG-Kurs Headache Nurse

Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. informiert:
Im Oktober und November finden die letzten beiden Headache Nurse Kurse diesen Jahres für Krankenschwestern, Krankenpfleger, medizinische Fachangestellte statt.

Durch den Besuch des Kurses erwerben Sie die Fähigkeit, die wichtigsten Kopfschmerzerkrankungen, typische Begleiterkrankungen und Notfälle zu (er)kennen und Patienten im Management ihrer Erkrankung zu unterstützen.
Sie lernen Patienten zu begleiten im Umgang mit Kopfschmerztagebuch sowie nasal und subcutan einzusetzenden Medikamenten. Sie erfahren, wie Sie Patienten bei der Anwendung von Sauerstoff über eine Maske anleiten sowie den Umgang mit Botulinumtoxin.
Der Kurs vermittelt das Konzept einer multimodalen Kopfschmerzbehandlung.

Die Teilnahme an dem Kurs ist kostenfrei. Reisekosten (Bahnfahrt 2. Klasse, PKW) werden von der DMKG vom Wohnort zum nächstgelegenen Kursort übernommen.
Die Teilnehmerzahl ist auf max. 15 Personen pro Kurs begrenzt. Die Kursplätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben.

Die Anmeldung richten Sie per Mail an die die DGN Dienstleistungsgesellschaft: kurse@dmkg.de.

Termine:
16.10.2021 Bayreuth
12./13.11.2021 Stuttgart (online)

Alle weiteren Infos im Flyer:
Downlad Info PDF

11. Juni 2021
von Praxisteam
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To Whom It May Concern – Über Dummheit

Wir hätten es nicht für möglich gehalten. Wir hielten sie immer für Hirngespinste, für Märchen von undifferenzierten Menschen, die sprechen bevor sie denken, bzw. die sprechen anstatt zu denken.
So dumm kann kein Mensch sein, haben wir gedacht. Bis heute.

Und wahrscheinlich hätten wir ins Handtuch gebissen und die Szene unkommentiert gelassen. Aber die Dame hat einen Fehler gemacht, den in meiner Praxis niemand verzeiht. Sie hat eine unserer Mitarbeiterinnen rüde beschimpft und rassistisch beleidigt. Von Frauen, die ein Kopftuch tragen, lasse sie sich nicht behandeln, so die Dame am späten Donnerstagvormittag. Schon allein deshalb nicht, weil das Tragen eines Kopftuches ein Zeichen von freiwilliger Erniedrigung einem Mann gegenüber zu interpretieren sei, quasi eine Unterwerfung. Zwecklos Ihnen zu sagen, dass Sie ein dummes Klischee bedienen. Sinnlos zu erwidern, dass ein Hijab (so heißt nämlich das Kopftuch, von dem Sie gesprochen haben) sehr wohl ein kulturelles und religiöses Symbol darstellt. Aber wie kommen Sie darauf, dieser Frau, die Sie nicht kennen, die Ihnen geholfen hat, Unterwürfigkeit zu unterstellen?

Das können wir im besten Falle nur mit Dummheit erklären. Mit Nachplappern rechtsradikalen Gedankenguts.
In Folge dessen ist es auch sinnlos Ihnen zu erklären, dass das ganze Team unserer Praxis hinter jeder unserer Kolleginnen steht, wenn so jemand wie Sie sich erdreistet, mit leerem Gewäsch eine von uns attackieren zu wollen. Ob mit oder ohne Hijab – unsere Solidarität steht nie zur Disposition und ist bewährt! Und nein, wir werden Ihnen jetzt nicht auch noch erklären, was Solidarität denn im wirklichen Leben bedeutet. Sie würden es doch nicht begreifen. Dazu reicht es einfach nicht. Herz und Hirn haben nicht viel zu bieten.
Wir alle würden uns freuen, wenn Sie uns nie wieder beehren. Es gibt ja Gott sei Dank genügend neurologische Praxen in der Nähe. Für Menschen wie Sie ist – Vita Brevis – unser Leben einfach zu kurz und zu kostbar!

Ihre

Dr. Astrid Gendolla

27. April 2021
von Praxisteam
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Impffieber

Wir glauben, es ist ein längst überfälliger Schritt: seit wenigen Tagen dürfen Hausarzt- und Facharztpraxen Menschen gegen Covid 19 impfen. Es ist eine Gleichung, die voll und ganz aufgeht. Wir kennen unsere PatientInnen, wissen wer bedürftig ist – unabhängig von allen formal vorgegebenen Kriterien und noch viel bedeutsamer: wir sind keine Behörde, kein Tanker, der nur schwer zu navigieren ist, sondern eine kleine motivierte Truppe, die schnell und unkompliziert agieren kann, wenn es darum geht, effektiv unsere Arbeit zu verrichten.
Wie in vielen tausend Arztpraxen auch, werden seit Freitag unsere Patienten geimpft. Unser komplettes Team – alle Ärztinnen, alle MFAs – zieht an einem Strang, gerne, motiviert, sich seiner Verantwortung bewusst. Wir machen das zum Wohle unserer PatientInnen und wer weiß, vielleicht ist es ein kleiner Baustein, ein wahrnehmbarer Schritt in Richtung einer Normalisierung in unserem Land. Es würde uns sehr freuen.

Schutzimpfung gegen COVID-19
Bitte füllen Sie den Anamnesebogen und das Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19 (Corona Virus Disease 2019) –mit mRNA-Impfstoffen – aus und bringen beides unterschrieben mit zum Impftermin.
(Anamnesebogen ↓ PDF / Aufklärungsmerkblatt ↓ PDF)

23. März 2021
von Praxisteam
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Aktuelle Information der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V.zur Impfung gegen Coronaviren

Aufgrund der aktuellen wissenschaftlichen Datenlage möchten wir im Einklang mit dem Expertenkonsens darauf hinweisen, dass eine Therapie mit den monoklonalen Antikörpern Galcanezumab, Fremanezumab und Erenumab kein Hindernis für eine Impfung darstellt, die Notwendigkeit, Abstände zwischen der Injektion der Antikörper und der Impfung einzuhalten, besteht nicht. Primäre Kopfschmerzerkrankungen wie Migräne und Clusterkopfschmerzen stellen kein Hindernis für eine Impfung dar. Das Vorliegen einer Kopfschmerzdiagnose rechtfertigt keine höhere Priorisierung für die Durchführung einer Impfung. Zur Priorisierung wurden Vorgaben gemacht, die sich auf Alter und Begleiterkrankungen beziehen, Kopfschmerzerkrankungen gehören nicht dazu. Die Diagnose einer Kopfschmerzerkrankung beeinflusst die Auswahl des Impfstoffes nicht, jeder in Deutschland zugelassene Impfstoff ist nach aktuellem Wissenstand ohne Einschränkungen für Patienten mit Migräne und Clusterkopfschmerz geeignet. Eine persönliche Impfaufklärung soll bei Bedarf durch den Arzt, der die Impfung durchführt, erfolgen.

Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft

Link zur Info

1. März 2021
von Praxisteam
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Aller guten Dinge sind drei

Der Focus hat uns wieder einmal mit einer guten Nachricht überrascht. Als eine der besten Ärztinnenteams für Schmerztherapie im Allgemeinen und Rückenschmerztherapie im Speziellen ausgezeichnet zu werden, freut uns Jahr für Jahr aufs Neue. Jetzt wurden wir obendrein aber noch ausgezeichnet in der großen und übergeordneten Kategorie Neurologie. Das lesen wir wirklich gerne!

Die meisten von Ihnen ahnen es, viele wissen es schon lange: bei uns sind Sie wirklich in guten Händen und – das möchten wir betonen – unabhängig jeder Auszeichnung. Unsere Motivation sind nämlich keine Titel, unsere Motivation sind Sie, Ihre Sorgen, Ihre Nöte, Ihre Beschwerden und Ihr Wunsch möglichst schnell und nachhaltig Besserung zu erfahren oder ganz einfach wieder gesund zu werden.

4. Januar 2021
von Praxisteam
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Distance

Die junge Frau auf dem Bild hat es gut. Genügend Abstand wohin man schaut. Das ist an einem Nordseestrand am frühen Morgen in den ersten Januartagen auch nicht weiter schwierig. Und da das Bild einige Jahre alt ist, können Sie sicher sein, die Einsamkeit (sieht man einmal von dem Menschen ab, der das Foto gemacht hat) ist selbst gewählt.

Unsere Zeit sieht leider anders aus. Abstand ist behördlich verordnet und absolut notwendig. Nur den etablierten Begriff finde ich etwas unglücklich formuliert: social distancing. Sozialer Abstand geht doch an dem vorbei, was notwendig ist und ist nicht nur deshalb in meinen Augen auch gefährlich. physical distance trifft es da wohl besser. Abstand halten, Körperkontakt vermeiden, Maske tragen – das sollte wohl jeder von uns verinnerlicht haben. Alles andere ist aber doch dringend zu empfehlen. Soziale Nähe, freundliche Worte, Augen, die Lächeln, Worte, die jemanden aufbauen können genauso wie trösten. Empathie für Menschen, die Ihre persönliche Ausnahmesituation erleben, als Erkrankte genauso wie als Pflegende. Jeden Morgen aufstehen und dankbar sein, wenn es einem gut geht.

Da kann man gut reden, wenn man gesund ist und sich auch wirtschaftlich keine Sorgen machen muss – werden Sie vielleicht denken. Und Sie haben Recht. Abgesehen davon, dass unser Staat sich um die kümmert, die in wirtschaftliche Schieflage geraten sind oder zu geraten drohen, müssen wir alle dafür Sorge tragen, dass die wirtschaftlichen und sozialen Folgen dieser Pandemie abgemildert werden. Denn nicht alle werden vom Raster aufgefangen. Denen, die hindurchfallen, sollten wir verstärkt unter die Arme greifen. Da ist nicht nur der Staat gefragt, nach dem alle schreien, der vermeintlich und mal wieder alles falsch macht. Nein, auch persönlich werden wir gefordert werden. Das glaube ich zumindest und werde meinen Beitrag leisten.

All das hat mit social distancing nichts zu tun. Ganz im Gegenteil. Die Verwandten des social distancing werden stillverschweigend und schleichend mitgeliefert: Soziale Kälte und Ignoranz, Egoismus und Rechthaberei – manchmal gepaart mit einer ordentlichen Portion dümmlicher Unverfrorenheit.

Da kommt zum Beispiel eine Frau zur Beratung zu uns in die Praxis und vereinbart einen Folgetermin. In der dazwischen liegenden Zeit werden wir von ihr im Internet auf rüpelhafte Weise beschimpft.

Die Antwort auf meine Frage, warum Sie das denn tue, macht mich heute noch fassungslos: „Aber im Internet darf man doch alles. Wen stört das?“
Nein, darf man nicht, habe ich geantwortet und gleichzeitig gewusst, es wird nichts ändern.

Solche unschönen Situationen sind, obwohl wir sie gelegentlich erleben, Gott sei Dank die Ausnahme. Die Regel sind Sie, liebe Patientinnen und Patienten, die zu uns in die Praxis kommen, auf Augenhöhe mit uns reden und immer bestrebt sind, mit unserer Unterstützung möglichst wieder gesund zu werden. Für Sie machen wir unsere Arbeit und wir machen sie gern.

Mal schauen, was das Jahr bringt. Es wird nicht leicht, befürchte ich, trotzdem können und werden wir diese Krise überstehen – mit physical distance und social warming wird uns das gelingen.

Jede in unserem Team wünscht Ihnen alles nur erdenklich Gute.

Ihre
Dr. Astrid Gendolla

4. Oktober 2020
von Praxisteam
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Unsere guten Wünsche begleiten ihn

Fünf Jahre stand er eng an unserer Seite, hat mit uns um Ihre Gesundheit gerungen, war er ein geschätzter Arzt in unserem Team. Ende September hat Sebastian Vocke leider unsere Praxis verlassen. Wenn wir ihm auch für seinen weiteren beruflichen Werdegang nur das Beste wünschen, genauso Glück wie Geschick – ein bisschen betrübt dürfen wir trotzdem sein. Lieber Sebastian, alles alles Gute!
Erfreulicherweise hat Dr. Anna Stolte Ihre Tätigkeit am 5. Oktober bei uns aufgenommen. Dr. Stolte, die wir lange schon als Kollegin aus der Klinik für Neurologie der Universitätsklinik Essen kennen, ergänzt unser Team perfekt und Ihnen, Frau Stolte, möchten wir sagen, herzlich Willkommen, schön, dass Sie bei uns sind. Wir alle freuen uns sehr.
Jetzt bleiben uns nur noch drei Monate in einem Jahr, das wir nie wieder vergessen werden. Immer noch tun wir alles, damit Sie gesund bleiben und keine Möglichkeit bekommen, sich in unserer Praxis mit Covid 19 zu infizieren. Auf 750 Quadratmetern Praxisfläche können Abstandsregeln gut eingehalten werden und gemeinsam mit Ihnen hat das Virus hier keine Chance. Bitte achten Sie in diesem Zusammenhang noch einmal auf die Maskenpflicht bei uns und darauf, dass Sie nach Möglichkeit nur alleine in unsere Sprechstunde kommen und auch nur dann, wenn sich bei Ihnen keine Erkältungssymptome zeigen. Herzlichen Dank!

Natürlich können Sie uns gerne in unserer Praxis aufsuchen, beachten Sie aber unsere zusätzliche Möglichkeit einer Videosprechstunde, die wir uns bekannten Patienten über doctolib anbieten.
Über diesen Anbieter können Sie auch Termine bei uns buchen, umbuchen oder absagen.

Herzliche Grüße
Ihre
Dr. Astrid Genodolla
(die sich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich für den Zuspruch, den mein Team in den letzten Monaten erfahren hat, bedanken möchte. Wir freuen uns immer wieder aufs Neue.)

15. Juni 2020
von Praxisteam
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Lob in schwierigen Zeiten wirkt doppelt

Wissen Sie was das Dramatische ist, wenn der Focus uns schreibt?
Der erste Impuls ist: „Mein Gott, schon wieder ein Jahr vorbei. Wie schnell das geht!“

Der zweite Impuls ist dann aber ganz bald große Freude. Wieder einmal haben wir mit all unseren Mitarbeitern und all unserem Tun bewiesen, dass gute Arbeit sich auszahlt und hervorragend bewertet wird. Sie wissen, wir haben immer nur den Blick auf Sie gerichtet und schielen auf keine Listen. Aber in unseren angespannten Zeiten mit besonderer Vorsicht, notwendigen Schutzmaßnahmen, in Tagen, wo auch Nerven hier und da mal blank liegen, alle auf das Virus blicken und auf seine Auswirkungen, medizinisch, gesellschaftlich, sozial, dass übrige Leben eingefroren war, aber trotzdem weitergehen musste, in solchen Zeiten freuen wir uns einfach doppelt.

Geteilte Freude wirkt ebenfalls doppelt. Deshalb sagen wir an dieser Stelle, dass, was hin und wieder einfach sein muss: herzlichen Dank, für Ihr Vertrauen, danke, dass Sie zu uns kommen. Bleiben Sie uns gewogen und vor allem gesund.