21. Dezember 2016
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Fünf Minuten vor zwölf?

Liebe Patientinnen,
liebe Patienten,
es ist eine kleine Tradition, dass ich einmal kurz vor Weihnachten das Jahr Revue passieren lasse. In diesem Jahr hatte ich meine große Mühe mit einem Text, der meine Ängste und Sorgen ausdrücken und gleichzeitig meine Dankbarkeit für all das Wunderbare, das ich erleben durfte, beschreiben sollte. Um es kurz zu machen: das Jahr 2016 war für uns alle kein leichtes.

Doch mein Text ist nur wenige Stunden alt und schon Geschichte. Zum wiederholten Male erreicht der Terror Deutschland. In Berlin sterben ein Dutzend Menschen, die einfach nur auf einem Weihnachtsmarkt ein wenig entspannen, sich vielleicht bei einem Glühwein etwas in Weihnachtsstimmung bringen wollten. Feige, brutal, ohne jede Moral. Ich bin fassungslos. Ich bin traurig.

Wütend macht mich obendrein die Tatsache, dass nur wenige Minuten (!) nach dem Anschlag rechte Gruppierungen diese Tat für ihre politischen Ziele instrumentalisieren. Frau Merkel, sogenannte Gutmenschen und Flüchtlinge im Allgemeinen seien schuld – das ist genauso anstands- wie instinktlos.

Das Jahr 2016 war – wie ich aus zahlreichen und meistens sehr intensiven Gesprächen mit Ihnen erfahren habe, ja generell kein einfaches. Für viele war es bestürzend und beängstigend. Exemplarisch denke ich an das große Unrecht und das unermessliche Leid in Aleppo.

Aber auch wenn mich alles unendlich traurig macht, ich möchte nicht, dass diese Trauer in Bitterkeit umschlägt, die droht, mich aufzufressen.

Es gibt auch Wunderbares zu berichten, das sich häufig genug im Alltag versteckt. Schaue ich auf das vergangene Jahr zurück, stelle ich fest, dass ich überaus dankbar für mein Team bin. Sie haben nicht nur zugelassen, dass ich in diesem Jahr eine längere Auszeit nehmen konnte, um meine Tochter in Australien zu besuchen. Sie haben in dieser Zeit auch ohne mich die Praxis perfekt weitergeführt. Das ist nicht selbstverständlich. Das ist ein großes Glück!
So schön meine Auszeit war, ich bin gerne zurückgekehrt.

Wir alle, die in der Praxis arbeiten, sind in diesem Jahr erneut mehr zusammengewachsen (verantwortlich dafür ist nicht nur ein mehrtägiger Serverausfall, der die Praxis von jetzt auf gleich in die digitale Steinzeit katapultiert hat).  Es sind keine Floskeln: wir schätzen, mögen und respektieren uns. Für mich ist das Arbeiten mit diesen großartigen Menschen ein wunderbares Privileg.

In diesen Wochen erreichten uns Ihre guten Wünsche in Form von Karten und Geschenken. Damit machen Sie uns eine  Riesenfreude. Ich sage herzlichen Dank.

Aber – vor allem – danke ich Ihnen, weil Sie Ihre Gesundheit, bisweilen auch Ihre Sorgen in unsere Hände legen, respektive unsere Herzen und unsere Köpfe transportieren. Wir werden auch 2017 gern für Sie und mit Ihnen unser Bestes geben.

Sie werden es auf Anhieb erkannt haben. Das Foto zeigt die Berliner Gedächtniskirche, in deren Schatten sich das schreckliche Verbrechen ereignet hat. Beim näheren Betrachten fiel mir die Kirchturmuhr auf. Die Uhrzeit, die sie anzeigt ist genauso zufällig wie mahnend.
Ich wünsche Ihnen, auch im Namen meiner Mitarbeiter, gesegnete Weihnachten und geben wir dem Jahr 2017 alle Chancen, damit es ein gutes werden kann.

Ihre
Dr. Astrid Gendolla

11. September 2016
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Weiterbildung

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Und dann hatten wir nach dieser etwas turbulenten Woche noch eine ausgesprochen gelungene Weiterbildung. Einen halben Samstag lang diskutierten wir in Mintrops Stadthotel auf der schönen Margarethenhöhe über Chronische Migräne und Botox. Gemeinsam mit Professor Hartmut Göbel aus Kiel und Professor Andrew Blumenfeld vom Neurology Center of Southern California in San Diego loteten wir die Möglichkeiten aus, die Botox mittlerweile in der Kopfschmerztherapie bietet. Praktische Tipps zu Injektionstechniken von Professor Blumenfeld rundeten den inspirierenden Vormittag ab.
Herzlichen Dank allen Beteiligten.

11. September 2016
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Dank & Tusch

Am Ende konnten wir alle sogar wieder lächeln. Obwohl uns das in den Stunden davor sichtlich schwer gefallen ist.
Ein Virus hat am Donnerstag das komplette Computersystem unserer Praxis lahm gelegt. Wer dafür verantwortlich ist bleibt, natürlich wie üblich im Verborgenen. Wer auch immer, er hat die Rechnung ohne den Wirt (pardon: ohne Olaf Schulte) gemacht. Unser Computerexperte ließ – kaum, dass er über unsere Probleme informiert wurde – alles stehen und liegen. Sofort eilte er in unsere Praxis und nahm die Herausforderung an. Nach vierundzwanzig Stunden (unterbrochen nur durch vier Stunden Schlaf) konnte er Vollzug melden. Alle Probleme beseitigt.
Bald zwei Tage ohne Rechnerunterstützung forderte unserem Team einiges ab. Meine KollegInnen und alle unsere Helferinnen taten was sie konnten – immer mit einem Lächeln im Gesicht entschuldigten sie sich für alles, was plötzlich nicht möglich war. Fast alle unsere Patienten hatten großes Verständnis. Über die anderen möchte ich an dieser Stelle nicht reden. Es lohnt nicht.
Also schicke ich Ihnen, liebe Patienten, ein großes Dankeschön für Ihre Geduld und bedanke mich ebenfalls bei all meinen Mitarbeitern für das hervorragende Krisenmanagement.
Einen besonderen Dank und einen extra Tusch aber an Olaf Schulte, unseren Computerexperten. Wir werden Sie immer und überall weiter empfehlen.
Ohne Sie würde uns im Moment das Lächeln wahrscheinlich ein bisschen weniger leicht fallen.

8. August 2016
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Focus Ranking

Wir alle in der Praxis freuen uns, dass wir seit 2011, in jedem Jahr, im Ranking des Focus unter den 100 besten Schmerzpraxen in Deutschland zu finden sind; diesmal sogar in zwei Kategorien, nämlich Schmerztherapie und Rückenschmerz.
Es freut uns, dass unsere Arbeit so viel Zuspruch findet. Die Auszeichnung ist eine schöne zusätzliche Aufforderung, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen.

13. Mai 2016
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Essen hält Leib und Seele zusammen und gemeinsam kochen die (Praxis)gemeinschaft.

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Am letzten Freitag, einen Tag nach Vater- und zwei Tage vor Muttertag durften alle Mitarbeiter der Praxis Gendolla Überstunden schieben. Einen ganzen Abend lang wurde in der Kochschule Lecker Werden von Patrick Jabs gekocht, gegessen, getrunken und gefeiert. Das tat richtig gut, weshalb wir Ihnen unser Beweisfoto nicht vorenthalten möchten.

14. März 2016
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Patiententag am UKD

Therapie von Migräne und chronischen Kopfschmerzen

Veranstaltung für Patienten und Ärzte
Mittwoch, den 06. April 2016 | 16:30 Uhr – 18:30 Uhr
Universitätsklinikum Düsseldorf | Gebäude 11.54 (ZOM II)
Moorenstraße 5 | 40225 Düsseldorf

Wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. med. Jan Vesper
Universitätsklinikum Düsseldorf | Neurochirurgische Klinik |
Zentrum für Neuromodulation und Stereotaxie | Moorenstraße 5 | 40225 Düsseldorf

Referenten

Dr. med. Astrid Gendolla
Fachärztin für Neurologie, spezielle Schmerztherapie und Psychotherapie | Essen
Prof. Dr. med. Dr. h.c. Thomas Klenzner
Universitätsklinikum Düsseldorf | Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
PD Dr. med. Martin Südmeyer
Universitätsklinikum Düsseldorf | Klinik für Neurologie

Der Veranstaltungsflyer als Pdf zum herunterladen

15. Januar 2016
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Wohnortnahe Schmerzversorgung – Ohne freiberufliche Schmerzspezialisten geht es nicht!

Pressemeldung der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V.

bildschirmfoto-2016-01-15-um-10-41-23Oberursel, 4. Januar 2016. Eine wohnortnahe schmerzmedizinische Versorgung ist in Deutschland ein frommer Wunsch. Patientenvertreter, Schmerzexperten und Vertreter des Deutschen Hausärzteverbands forderten auf dem „Nationalen Versorgungsforum Schmerz“ am 12. November 2015 in Berlin eine abgestufte, ambulante, freiberufliche Versorgung mit einer ausreichenden Zahl an Schmerzmedizinern, klar definierten Schnittstellen und einer systematischen Bedarfsplanung. Weiterlesen →

24. Dezember 2015
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Altes Handwerk in alter Hand

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Liebe Patientinnen und Patienten,

alle Weihnachtsvorbereitungen sind jetzt abgeschlossen, Weihnachtsgeschenke verpackt, der Tannenbaum geschmückt, Weihnachtsessen im überbordenden Kühlschrank verwahrt.

Bleibt mir die Zeit, Ihnen von einer sich in den letzten Jahren immer wiederholenden Vorweihnachtsbegegnung zu erzählen.

Mindestens einmal in der Adventszeit fahre ich nämlich ins nahe Nierenhof. Nicht weil der Ort so spannend ist (das ist er nämlich definitiv nicht). Nein, es ist ein kleiner unscheinbarer Laden, der Geschenk-Truhe heißt. Auf einer Verkaufsfläche von vielleicht siebzig Quadratmetern bietet dort seit mittlerweile bald 50 Jahren die Familie Schmidt Kunsthandwerk aus dem Erzgebirge an. Vieltausendfach stehen dort Engel, Krippenfiguren, Räuchermännchen in bald unzähligen Variationen. Die Besitzer sind mittlerweile in die Jahre gekommen. Er hat die achtzig längst überschritten, sie ist auf dem Weg dahin. Aufgeben? Nein aufgeben möchten die beiden noch lange nicht. „So lange es geht, machen wir hier weiter.“, sagt Frau Schmidt und hält liebevoll eine Erzgebirgsminiatur in ihren alten Händen.

Was ist das für ein schönes Bild, das sich da immer wieder in mein Gedächtnis einbrennt.

Das ist für mich eine Spur von Weihnachten!

Ich bedanke mich bei Ihnen für die herzlichen Grüße. vielen guten Wünschen und Geschenke die uns in diesen Tagen erreicht haben.

Ihnen allen wünsche ich, auch im Namen meines gesamten Teams, ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Allerbeste Grüße

Ihre

Astrid Gendolla

11. August 2015
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Top Mediziner 2015

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Wir alle in der Praxis freuen uns, das wir seit 2011, in jedem Jahr, im Ranking des Focus unter den 100 besten Schmerzpraxen in Deutschland zu finden sind.
Es freut uns, das unsere Arbeit so viel Zuspruch findet und die Auszeichnung soll eine schöne zusätzliche Aufforderung sein, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen.